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Ziele und Projekte

1. Nachhaltig denken

Ganz nach dem Motto nachhaltig denken implementiert EJOT Strukturen, die diesen Leitgedanken umsetzen.

Mitarbeiterkapitalbeteiligung:
EJOT vertraut auf die Ideen seiner Mitarbeiter: Ab 2023 führt EJOT eine Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Verbindung mit dem Ziel der Klimaneutralität ein. Die Beschäftigten können weltweit ihre kreativen Ideen zur Reduzierung des CO2e - Ausstosses einbringen und werden in Abhängigkeit der erreichten CO2e - Einsparungen über Genussrechte, eine Form der Kapitalbeteiligung ohne Stimmrechte, am Kapital und somit auch am finanziellen Erfolg des Unternehmens beteiligt. Die finanziellen Beiträge werden dabei ausschliesslich zur CO2e - Reduzierung in nachhaltige Projekte investiert. Eingebunden werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei nationalen und internationalen Aufforstungsprojekten wie zum Beispiel an den Standorten in Wittgenstein sowie in U.K.

Kommunikationstool „Greenhouse Gas International“:

Um die Nachhaltigkeitsstrategie in allen Unternehmensbereichen umzusetzen, wurde ein internationaler Lenkungskreis etabliert. Der Fortschritt bei der Senkung der Emissionswerte wird in diesem Gremium anhand von Kennzahlen und Zielen systematisch verfolgt. Bereits seit 2013 veröffentlicht EJOT alle CO2e – Emissionen, die direkt und indirekt durch die Unternehmensaktivitäten entstehen, transparent in einem Corporate Carbon Footprint Bericht nach den Standards des internationalen Greenhouse Gas Protocol (GHG). Der EJOT Carbon Footprint wird anhand der drei Emissionsquellen, den sogenannten Scopes, gemessen: Scope 1 – Emissionen umfassen die Freisetzung klimaschädlicher Gase im Unternehmen, etwa aus Heizungsanlagen oder dem eigenen Fuhrpark. Scope 2 – Emissionen berücksichtigen die Energie, die das Unternehmen von aussen bezieht – in erster Linie Strom und Fernwärme. Scope 3 umfasst sämtliche übrigen Emissionen, die durch Tätigkeiten des Unternehmens verursacht werden, beispielsweise bei Zulieferern oder Endverbrauchern.

Green Product Development

Ein weiterer Ansatzpunkt hin zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaftsweise ist die Entwicklung und Erforschung von alternativen Kunststoffmaterialien. Im Zuge dieser Thematik haben wir zwei Projekte ins Leben gerufen, die sich mit der Verwendung von alternativen Kunststoffmaterialien befassen:
Unser 1. Projekt beleuchtet die Verwendung von sogenannten „Recyclaten“, also Materialien, welche zu 100% aus Recyclingprozessen bestehen. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Materialeigenschaften dauerhaft gewährleistet werden, um eine konsistente Produktqualität und Performance zu garantieren. 
Es befinden sich bereits Produkte in lokal begrenzten Märkten im Einsatz, um die praktische Verwendbarkeit zu evaluieren. Aus Basis der hier gewonnen Erkenntnisse, können weitergehende Verwendungszwecke abgeleitet werden.

Unser 2. Projekt befasst sich mit „Bio-Polymeren“, welche zu 100% aus nachhaltigem Bio-Polyethylenen besteht. Dieses kann z.B. aus dem Bioalkohol des Zuckerrohrs gewonnen werden. Die Vorteile dieses Grundmaterials liegen auf der Hand, denn die biobasierten Kunststoffe bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, wobei sich die chemische Struktur dieser Kunststoffe nicht wesentlich von denen, welche aus Erdöl gewonnen werden, unterscheidet. 
Dieses Projekt befindet sich aktuell in einer Testphase.


Kreislaufwirtschaft bei EJOT:
EJOT leistet als Technologieführer mit seiner Produktvielfalt in zahlreichen Bereichen bereits wichtige Beiträge zur Kreislaufwirtschaft und Energieeinsparung: Beispiele hierfür finden sich bei Produkten der Wärmedämmung, der Elektromobilität, dem Karosseriebau oder der Solartechnik.
 
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3. Grüne Energieversorgung

Ausbau von regenerativen Energien:
Um das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, setzt EJOT u.a. auf die Vermeidung von Emissionen durch die Installierung von Photovoltaikanlagen für die Nutzung von Sonnenenergie, stellt die firmeneigene Fahrzeugflotte auf Elektromobilität um und fördert das Mitarbeiter-Leasing von E-Bikes. Mit dem Bezug von Strom aus regenerativen Quellen zeigt EJOT ein klares Votum zum Umweltschutz.

Einkauf von „Grünstrom“:
Ab 2025 wird EJOT weltweit ausschliesslich „Grünstrom“ beziehen – die Pioniere der Gruppe, EJOT Österreich und EJOT Polen, beziehen bereits seit Jahren Strom aus regenerativen Energiequellen. Des Weiteren ist geplant, einen Eigenstromanteil von bis zu 10 % bis 2030 für alle EJOT Gebäude durch regenerative Quellen zu erzielen. Der Neubau am EJOT Standort Türkei wird diese Quote unmittelbar mit einer 2.000 kWp PV-Anlage erreichen. EJOT Frankreich startet ein Energiepartnerschaftsprojekt mit benachbarten Unternehmen und der Gemeinde Villè. Nachhaltig produzierter Strom wird regional vermarktet. Keiner wird ausgeschlossen und alle können ihren Beitrag zur Energiewende leisten.

2. Effizienter werden

ISO 50001 / Energieeffizienzprogramme:
EJOT Polen beweist seit längerem, dass mit einem installierten Energiemesssystem und einer Gebäudeleittechnik Energie eingespart werden kann und gleichzeitig der Einsatz der Spritzgiesswerkzeuge nochmals optimiert wurde.
Bei EJOT China erfolgt die Wärmerzeugung aus Geothermie mit Wärmepumpe. In Finnland bei EJOT SORMAT verwenden wir eine Pellet Zentralheizung. Mit unseren weltweiten Projekten zum Klimaschutz werden wir gemeinsam zum Ziel der Klimaneutralität ab 2035 kommen.

Effizient Bauen:
Bei seinen Bautätigkeiten setzt EJOT verstärkt auf Klimaneutralität, wie zum Beispiel mit dem Bau des neuen TecCenters in Bad Laasphe. Das innovative TecCenter wird „Passivhauscharakter“ haben: Fassadenbegrünung, Photovoltaik, Geothermie mit Wärmepumpe, Ladesäulen für E-Mobilität vor dem Gebäude – das TecCenter erfüllt damit die kfw-Förderanforderungen zur CO₂e - Neutralität von Betrieben.
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